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Ensemble Saitenblicke

 

 

Biographien

letzte Aktualisierung 06.04.07


ausführlich: www.ensemble-saitenblicke.de
 

Das Ensemble Saitenblicke gründete sich im September 2006. Es vereint im Moment 10 Solisten verschiedener Herkunft, die aber alle in Berlin leben. So gibt es verschiedene kulturelle Hintergründe: Japan, Amerika, Deutschland, Ungarn, Niederlande. Alle 10 Musiker werden ihre persönlichen Erfahrungen mit zeitgenössischer Musik, Vorlieben, Repertoirevorschläge und Komponisten- vorschläge in die Konzertplanung einbringen. Ziel ist es, projektbezogen zeitgenössische Musik aufzuführen sowie eng in Kontakt mit Komponisten zu stehen, um neue Werke anzuregen und zur Aufführung zu bringen. So werden in diesem Jahr Kompositionsaufträge für Mayako Kubo, Franz Martin Olbrisch und Christoph Knappmeyer realisiert und am 6. Juli 2007 in Berlin im Ballhaus Naunynstraße gefördert durch die Initiative Neue Musik Berlin e.V. uraufgeführt. Das Ensemble ist eingegliedert in die Konzertreihe „Saitenblicke“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, neue Musik in Verbindung mit bildender Kunst und Tanz zu präsentieren.
 

 

Akemi Uchida - Violine   Donata Böcking - Viola   Simone Jandl - Viola
Petra Kießling - Cello  
Sawami Kiyoshi - Klavier   Johanne Braun - Oboe
Friederike Harmsen - Sopran   Juliane Tief - Gitarre   Johann Plietzsch - Trompete
Mari Watanabe - Dirigentin   Kerstin Behnke - Dirigentin

 

Kontakt: Juliane Tief, Torstr.189, 10115 Berlin

juletief [at] gmx.de
 

 

 

 

Solisten:

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Akemi Uchida, Violine
wurde in den USA geboren, ihre Kindheit verbrachte sie in Yokohama, Japan und in Seattle, USA. Als Vollstipendiatin absolvierte sie die University of Massachusetts at Amherst mit dem Abschluss Bachelor of Music. Ihren Unterricht erhielt sie bei Charles Treger.
Anschliessend unterrichtete sie als Assitentin von Alan Bodman an der University of Akron und spielte im Marini String Quartet, "quartet in residence" an der Universität. Danach setzte ihre weitere Studien bei Kolja Lessing an Musikhochschule Stuttgart fort, wo sie Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte.
Sie ist als Solistin u.a. mit dem Seattle Philharmonic aufgetreten. Als Konzertmeisterin war sie u.a. im Kamerata Athens, Württembergische Philharmonie Reutlingen und Schleswig Holstein Festival Orchester tätig. Sie arbeitet regelmäßig im Bereich Neue Musik mit jungen Komponisten. Zurzeit ist sie Mitglied des Mahler Chamber Orchestra und Lucerne Festival Orchestra.

 

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Donata Böcking - Viola
Geboren in Bonn, studierte Violine und Viola zunächst an der Guildhall School in London bei Simon Fischer und Tim Boulton, dann in Wien bei Thomas Kakuska (Alban Berg Quartett).
Kammermusik studierte sie in London beim Takacs Quartett und dem Florestan Klaviertrio.
Sie spielte bei Kammermusik-Festivals im In- und Ausland und hat mehrfach für BBC Radio 3 aufgenommen.
Sie war Stipendiatin der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker. Mit Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra, Bayerische Kammerphilharmonie und Deutsche Kammerphilharmonie Bremen spielte sie bei Festivals wie der Salzburger Mozartwoche, den Wiener Festwochen, den Proms in London, dem Rheingau Musikfestival oder dem Festival du Aix en Provence.

 

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Simone Jandl 3 145

Simone Jandl, Viola
1983 in Karlsruhe geboren, erhielt musikalische Früherziehung und Klavierunterricht seit ihrem 3. Lebensjahr von ihren Eltern. Ihr erstes Streichquartett gründete sie im Alter von 9 Jahren, als sie nach einigen Jahren des Geigenunterrichts ihre Liebe zum Klang der Viola entdeckte. Später studierte sie Viola bei Wolfram Christ und Kammermusik bei Walter Levin und Hatto Beyerle, derzeit ist sie an der Musikhochschule ”Hanns Eisler” in der Klasse von Tabea Zimmermann. Sie besuchte Meisterkurse bei Emile Cantor, Hariolf Schlichtig, Tanja Christ und Mitgliedern des Alban Berg Quartetts, des Tokyo String Quartets und des LaSalle Quartets.
2004 verlieh ihr Claudio Abbado den Preis der Kythera-Stiftung. Weitere Stipendien erhielt sie u. a. von der Kulturstiftung Baden-Württemberg, dem Deutschen Musikrat, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Jütting-Stiftung Stendal.
Sie erhielt erste Preise bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben.
Rege Konzerttätigkeit als Kammermusikerin führten sie nach Italien, Frankreich, Spanien, Österreich, Estland, Japan, Israel und in die Schweiz, dabei musizierte sie u. a. mit Martha Argerich, Ivry Gitlis, Bruno Canino, Jaques Zoon, Enrico Bronzi, Tamás Várga, Danusha Waskiewicz, Bruno Schneider, Valentin Erben, Diemut Poppen, Wolfram Christ, Bernhard Hartog und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker.
Simone Jandl war Solobratschistin im Bundesjugend- orchester und im Gustav-Mahler-Jugend-Orchester; sie ist Mitglied im Luzern Festival Orchester und im Orchestra Mozart Bologna unter der Leitung von Claudio Abbado. Aushilfetätigkeit beim Mahler Chamber Orchestra, Ensemble Oriol und den Berliner Philharmonikern.
Seit seit Februar 2008 ist sie Solo-Bratschistin im Orchester des
Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

 

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Petra Kiesling 145

Petra Kießling, Cello
Geboren in Erlangen, Bayern.
Erster Klavierunterricht im Alter von 10 Jahren, mit 13 Jahren Cellounterricht.
Preisträgerin bei „Jugend musiziert“ in Cello Kammermusik und Klavierbegleitung.
1987 Abitur.
Ab 1988 Cellounterricht bei Reiner Faupel, Solocellist der Nürnberger Philharmoniker. Daneben Studium der Mathematik in Erlangen, 1989 Vordiplom.
1990-1997 Cellostudium an der Musikhochschule in Wien bei Professor Angelica May.
1997 Diplom mit Auszeichnung.
Freischaffende Musikerin in Wien, Aushilfstätigkeit u.A. im Radio-Symphonie-Orchester Wien und in der Volksoper Wien, in der Volksoper Aushilfsvertrag von September 2004 bis März 2005, Mitwirkung bei der Kammer- philharmonie und Kammersymphonikern,
Mitwirkung in Ensembles der zeitgenössischen Musik: Ensemble Die Reihe, Neue Oper Wien, Ensemble Pierrot Lunaire.
Barockcello- und Pädagogikstudium am Konservatorium der Stadt Wien.
Seit September 2005 freischaffende Musikerin in Berlin.
Konzerte u.A. mit den Berliner Symphonikern, dem Concerto Brandenburg
 

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Mari Watanabe
geboren in Tokyo und studierte Dirigieren an der staatlichen Universität der Künste Tokyo. Seit 1978 lebt sie in Deutschland und arbeitet als Dirigentin und Korrepetitorin.
Ihre Tätigkeit ist sehr vielseitig und umfasst sowohl Oper, Musical und Kirchenmusik. Sie war an Theatern wie das Theater des Westens in Berlin, Vereinigten Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, Vereinigten Bühnen Wien, Theater Dortmund, Nissay Theater Tokyo, Stage Holding in den Niederlanden und in Stuttgart tätig.
Sie ist ständige Gastdirigentin an der Metroplitan Opera in Yokohama und Lehrbeauftragte an der UdK Berlin..

 

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johanne 01 145

Johanne Braun,
Musikstudium (Oboe und Gesang) in Aachen und Berlin, lebt als freiberufliche Musikerin und Sängerin in Berlin, Engagements am Deutschen Theater, Chor der Staatsoper, Rundfunkchor, arbeitet in freien Gruppen u.a. mit Cornucopia (Neue und improvisierte Musik), Duo Chiaroscuro (Mittelalter, Renaissance und Improvisation) mit Gaby Bultmann, Ensemble Ouvert für Musik und Literatur.

 

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Sawami Kiyoshi,
geboren in Hiroshima, Japan, erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Kl
avierunterricht. Frühzeitig zeigte sie großes musikalisches Talent und während ihrer Schuljahre gewann sie mehrere Preise in verschiedenen Jugendwett- bewerben.
Nach ihrer Schulausbildung studierte sie Klavier und Cembalo an der Elisabeth Univercity of Music. (Abschluss mit dem Titel „Master of Music“)
1997 setzte sie ihre Studien an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin fort, wo sie bei Prof. Klaus Bäßler Klavier und bei Prof. Gabriele Kupfernagel Kammermusik studierte. Sie erhielt 2000 ihr Diplom und 2003 ihr Konzert- examen-Zeugnis, mit „Auszeichnung“.
2001-2003 war Sawami Kiyoshi Stipendiatin der Stadt Hiroshima und im Sommer 2003 Stipendiatin des Zentrums für zeitgenössische Musik „Centre Acanthes“ in Frankreich. Im Frühling 2004 war sie Gastpianistin der Académie Musicale de Villecroze, die ihr eine Zusammenarbeit mit dem Pianist und Componist Noël Lee anbot. Entscheidenden Einfluß auf sie hatte weiter ihre regelmäßige Zusammenarbeit im Bereich zeitgenössischer Musik mit Claude Helffer, dem sie wichtige Impulse für ihren künstlerischen Werdegang verdankt.
Sawami Kiyoshi konzertiert regelmäßig in mehreren Ländern, insbesondere in Deutschland, Frankreich, Österreich und Japan als Solistin und Kammermusikerin. Sie wirkte u.a. mit den Berliner Symphonikern, dem Slowakischen Kammer- orchester und dem Elisabeth University Orchester zusammen.
Ihr weitgefächertes Repertoire reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.

 

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Juliane 02 a2 145

Juliane Tief,
in Riesa/Elbe geboren, kam in Dresden, später dann in Münster an die Hochschule für Musik zum Gitarrenstudium, das sie in der Klasse von Prof. Reinbert Evers absolvierte und 1994 abschloss. Ihre Ausbildung erweiterte sie auf Meisterkursen u.a. bei Oskar Ghiglia, Jürgen Rost, Hubert Käppel und Nikita Koshkin. Juliane Tief konzertiert regelmäßig in den Kammermusikbesetzungen Gesang-Gitarre und Flöte-Gitarre, aber auch in größeren Ensembles und mit Schauspielern und Kabarettisten, so zum Beispiel 2000/01 mit Hanns Dieter Hüsch. Sie folgte mehreren Einladungen zu internationalen Gitarrenfestivals, u.a. Donezk/Ukraine, Sofia/Bulgarien und 2003 dem 28. Cantiere internationale d’arte di Montepulciano/Italien. 1995 spielte sie mit Reinbert Evers bei „ambitus“ Hamburg eine CD mit Werken von J.S. Bach ein. Ebenso wirkte sie 2002/03 bei den CD-Produktionen von Burkhardt Sölls Liederspiel „Peters Garten“ und dem Liederzyklus „Venus und Adonis“ mit, die bei „Bloomline“ in den Niederlanden erschienen sind. Juliane Tief ist seit 1998 Dozentin für Gitarre an der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster und lebt als freischaffende Gitarristin in Berlin. Seit 2004 organisiert und leitet sie die Konzertreihe „SAITENBLICKE“.

 

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Harmsen 01 145

Friederike Harmsen, Sopran,
geboren in Hamburg, trat sie schon in früher Jugend in Ensembles und als Solistin auf. Später studierte sie an der Hochschule der Künste Berlin bei Inge Uibel.
Ihre Studien erweiterte sie u.a. bei Agnes Giebel, David Jones (New York) und Janet Williams.
Bereits während ihres Studiums begann sie, regelmäßig im In- und Ausland aufzutreten, u.a. in den USA, Italien, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz.
Im Jahre 2003 wirkte sie bei mehreren Uraufführungen mit, u.a. von Joseph Dorfman und Burkhardt Söll. Neben dem klassischen Lied- und Opernrepertoire ist sie auch im Tanztheater und bei Performances aufgetreten.
Friederike Harmsen lebt als freischaffende Sängerin und Gesangspädagogin in Berlin.

 

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Johann Plietzsch 2006 2 sw 145

Johann Plietzsch
studierte Trompete an der Musikhochschule Dresden in der Klasse von Prof. Ludwig Güttler und bei Günter Rößler (Gewandhausorchester Leipzig) und an der Hochschule der Künste Berlin bei Robert Platt (Berliner Philharmoniker). Es folgte ein weiterführendes Studium mit den Fächern Alte Musik und Barocktrompete an der Musikhochschule Köln bei Friedemann Immer. Zusätzlich besuchte er Kurse der Barocktrompete bei Edward H. Tarr (Schola Cantorum Basiliensis).
1990 gründete er das Barocktrompeten-Ensemble Berlin, ein Spezialensemble für die Trompetenmusik vom 15.–18. Jahrhundert auf historischen Instrumenten.
Die Suche nach bisher unveröffentlichten Manuskripten und Drucken, ihre Edition und Arrangement ist ein zentraler Bereich in seiner Arbeit, um das Repertoire des Ensembles und das eigene ständig zu erweitern. Auch im Bereich der zeitgenös- sischen Trompetenmusik wirkte Johann Plietzsch in den letzten Jahren bei mehreren Uraufführungen mit.
Neben einer regen Konzerttätigkeit mit dem Ensemble und als Solist nahm er an zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen teil. Seit 1994 unterrichtet Johann Plietzsch Trompete an der Domsingschule von St. Hedwig Berlin.
Im Rahmen der Veranstaltungen der Werkgemeinschaft Musik Düsseldorf gibt er regelmäßig Kurse für Trompete, Barocktrompete und Kammermusik.
 

 

 

 

 

 

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