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Li Gabicce

Gabicce Mare (PU)

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Gabicce Mare ist - von Norden kommend - der erste Ort in der Regione Marche. Im Bereich der Gemeinde erreicht ein Ausläufer der Apenninen das Meer. Der breite Strand der nördlichen Adria wird hier schmaler und endet. Dies hat natürlich Einfluss auf den Massentourismus - er ist erheblich weniger als in den bekannten Touristen- Hochburgen Rimini oder im benachbarten Cattolica, das nur den Fluss Tavollo von Gabicce Mare getrennt ist. Eine Fußgängerbrücke verbindet in Strandnähe die beiden Orte. Dies ist ein großer Vorteil - man kann wählen zwischen dem eher ruhigen Gabicce Mare (bitte nicht mit der Ruhe einer deutschen Stadt verwechseln) und Cattolica, in dem es mehr für erlebnishungrige Urlauber gibt.

Ausflüge in Hinterland bieten sich an. Wer keine Angst vor engen Straßen, engen Kurven und Steigungen bis 23% hat, kann eine wunderschöne Landschaft erleben.
Die Panoramastraße von Gabicce Mare nach Pesaro bietet sich an, erste Eindrücke von der landschaftlichen Vielfalt der Regione Marche zu gewinnen.

 

Ich schätze besonders das Hinterland, das landschaftlich sehr schön und vielfältig ist, Es ist fast völlig landwirtschaftlich genutzt, überwiegend mit kleinen Feldern, die teilweise auch noch an Steillagen bewirtschaftet werden. Ein vielfältiges Angebot, auch an vielen Straßen direkt vom Erzeuger, ist die Folge.

Die Hauptstraßen sind gut ausgebaut und meist auch gut beschildert. Man sollte aber bei Nebenstraßen vorsichtig sein - enge Serpentinen und Steigungen um die 20 % sind nicht selten. Aber die wunderbare Aussicht von den Höhen ist den Aufwand wert. (Stadtgewohnte Fahrer sollten in Küstennähe auf Straßen nicht unter der Klassifizierung SP - Strada Provinziale - beginnen)

Die nächste sehenswerte befestigte Stadt ist Gradara. Sie ist gut zu erreichen und zumindest in der Woche sind Parkplätze an der Festung frei. Außer der Besichtigung der eigentlichen Festung ist auch ein Rundgang über die Mauer empfehlenswert. Innerhalb der Mauern ist fast alles auf den Tourismus ausgerichtet, es gibt neben den üblichen Souvenirs auch einige Geschäfte mit hochwertigen Artikeln.
Während der Saison fährt außer dem Bus auch ein Trenino nach Gradara

Auf dem Weg ins Landesinnere liegt Tavullia, der alte Ortsteil befindet sich auf einem gemauerten Berg und ist nur über eine schmale Rampe zu erreichen. Die Mauer ist in den letzten Jahren restauriert worden und wieder rundum begehbar. Oben gibt es kaum Parkplätze, deshalb sollte man, wenn mögich, den Fußweg über die Rampe an der Straße nehmen.
Zweite Sehenswürdigkeit ist etwas unterhalb ein sehr große Kirche.

Auf dem weiteren Weg lohnt sich ein Abstecher nach Gemmano, ein schöner Ort mit einer sehr schönen Aussicht über die Bucht von Rimini. Ruhig, wenig Touristen und ein angehmes Lokal verleiten zum Bleiben. Auf dem Plateau an der Kirche stehen zwei Buddleia-Sträucher (Schmetterlingflieder), die in dieser Gegend meist schon im Juni blühen. Sie machen ihrem Namen alle Ehre und die Artenvielfalt ist erstaunlich.
Interessant ist auch ein Denkmal, das an den zweiten Weltkrieg erinnert und auf einer Mosaik- karte den Frontverlauf zeigt.

Einige sehr lohnenswerte Ausflugsziele im Hinterland sind Mondaino, Saludecio, der alte Herzogs sitz Urbino und die Festungen Sassocorvaro, San Leo, Sassofeltrio und Sant'Agata Feltria.

Pescespada no 1k

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